Zum Inhalt springen
Vaillant aroTHERM – Wärmepumpe im Altbau
Erfahrung aus über 70 Altbau-Projekten

Wärmepumpe im Altbau.
Geht das?

Die kurze Antwort: Ja. Wir haben das in den letzten Jahren in Dutzenden Häusern ab Baujahr 1954 in Remchingen, Pfinztal, Keltern und Eisingen umgesetzt. Hier teilen wir unsere Erfahrungen.

Worauf es wirklich ankommt

Drei Faktoren entscheiden im Altbau

1

Vorlauftemperatur

Wärmepumpen arbeiten am effizientesten bei niedrigen Vorlauftemperaturen. Mit Fußbodenheizung reichen 35–45 °C. In klassisch beheizten Altbauten gehen auch 55 °C – das funktioniert, kostet aber etwas mehr Strom.

2

Bestehende Heizkörper

Oft können vorhandene Heizkörper bleiben. Wir prüfen jeden einzeln. Manchmal tauschen wir einzelne gegen größere Modelle – deutlich günstiger als eine komplette neue Fußbodenheizung.

3

Gebäudezustand

Wer gleichzeitig dämmt oder Fenster erneuert, profitiert doppelt. Wer das (noch) nicht plant, bekommt trotzdem eine funktionierende Lösung – nur etwas weniger effizient.

Aus der Praxis

Echte Projekte aus der Region

Sechs Beispiele aus den letzten Jahren – verschiedene Baujahre, verschiedene Ausgangslagen, alle erfolgreich umgesetzt. Mit Vaillant Wärmepumpentechnologie und passender Gesamtplanung.

Baujahr 1972 Eisingen

Einfamilienhaus – Ölheizung gegen Luft-Wasser-Wärmepumpe

Die Ausgangslage

150 m², klassische Heizkörper, veraltete Ölheizung. Steigende Heizölpreise waren der Auslöser.

Unsere Lösung

Wir installierten eine Vaillant aroTHERM Luft-Wasser-Wärmepumpe. Die bestehenden Heizkörper wurden geprüft und teilweise angepasst – kein Komplettaustausch.

Das Ergebnis

Heizkosten deutlich gesenkt. Kein Heizöltank mehr, keine Öllieferungen.

Baujahr 1964 Eisingen

Einfamilienhaus – Sole-Wärmepumpe mit Erdsonde

Die Ausgangslage

145 m², solide gebaut aber energetisch veraltet. Großes Grundstück für Erdsonde verfügbar.

Unsere Lösung

Sole-Wärmepumpe (Vaillant) mit Erdsonde – nutzt konstante Erdwärme. Ergänzend eine 6,5 kW Photovoltaikanlage.

Das Ergebnis

Ein 1964er-Altbau auf modernem Energie-Niveau. Auf Jahrzehnte ausgelegt.

Baujahr 1978 Keltern

Einfamilienhaus – Heizkörper teilweise weiter genutzt

Die Ausgangslage

155 m², Ölheizung, gemischte Heizkörper unterschiedlichen Alters.

Unsere Lösung

Vaillant aroTHERM – Heizkörper einzeln bewertet, ein Teil konnte ohne Tausch weiter genutzt werden. Hydraulischer Abgleich, staatliche Förderung beantragt und bewilligt.

Das Ergebnis

Saubere Wärme aus der Außenluft, keine Ölabhängigkeit mehr.

Baujahr 1962 Keltern

Einfamilienhaus – Fußbodenheizung in den Estrich gefräst

Die Ausgangslage

160 m², parallele Sanierung (Fenster, Dämmung). Die alten Heizkörper sollten ganz raus.

Unsere Lösung

Neue Fußbodenheizung direkt in den bestehenden Estrich gefräst – ohne Aufbauhöhe zu verlieren. Dazu eine Vaillant aroTHERM.

Das Ergebnis

1962er-Altbau heizt heute auf Neubau-Niveau. Niedrige Vorlauftemperatur, maximale Effizienz.

Baujahr 1969 Kämpfelbach

Einfamilienhaus – Gastherme raus, Heizkörper bleiben

Die Ausgangslage

148 m², veraltete Gastherme, klassische Heizkörper, steigende Gaskosten.

Unsere Lösung

Vaillant aroTHERM ersetzte die Gastherme. Heizkörper angepasst, hydraulischer Abgleich durchgeführt, Fördermittel vollständig ausgeschöpft.

Das Ergebnis

Aus dem energetisch veralteten Altbau wurde ein modernes Wärmepumpenhaus.

Baujahr 1954 Pfinztal

Einfamilienhaus – Komplettmodernisierung mit PV und Speicher

Die Ausgangslage

140 m², klassischer 1950er-Altbau, Ölheizung, Heizkörper, ohne moderne Energienutzung.

Unsere Lösung

Sole-Wärmepumpe (Vaillant) + neue Fußbodenheizung + Photovoltaikanlage (9,75 kW) mit SolarEdge + 16 kWh Batteriespeicher + kontrollierte Wohnraumlüftung.

Das Ergebnis

Ein 1954er-Altbau als modernes Energiehaus mit Eigenstromerzeugung. Maximale Unabhängigkeit.

Die häufigste Sorge

Was ist mit den alten Heizkörpern?

Das ist die häufigste Sorge unserer Kunden – und meistens unbegründet. Moderne Wärmepumpen können auch bei höheren Vorlauftemperaturen betrieben werden. Wir prüfen in der Beratung, welche Heizkörper bleiben können und wo ein Austausch sinnvoll ist.

Oft ist eine Hybridlösung der beste Weg: In den Haupträumen Fußbodenheizung, in Bädern und Fluren bleiben die vorhandenen Heizkörper. Oder einzelne Heizkörper gegen größere Modelle tauschen – ohne komplette Sanierung.

Eine ehrliche Beratung vor Ort zeigt, was bei Ihnen funktioniert. Wir sagen Ihnen klar, welche Heizkörper bleiben können und wo wir Anpassungen empfehlen.

Technik-Wahl

Luft-Wasser oder Sole-Wärmepumpe?

Heute empfehlen wir fast ausnahmslos Luft-Wasser-Wärmepumpen. Die Bohrkosten für Sole-Anlagen haben sich in den letzten Jahren so stark verteuert, dass sich Erdwärme in den allermeisten Fällen nicht mehr rechnet – auch wenn die Technik an sich effizienter ist.

Heute Standard

Luft-Wasser-Wärmepumpe

Vaillant aroTHERM – außen aufgestellt, kein Erdreich nötig. Für die allermeisten Altbauten heute die wirtschaftlichste Wahl.

  • Deutlich geringere Investition
  • Schnelle Installation
  • Keine teuren Erdarbeiten
  • Auch bei kleinem Grundstück möglich
Heute selten wirtschaftlich

Sole-Wärmepumpe (Erdwärme)

Technisch sehr effizient, weil die Erdtemperatur konstant ist. Aber: Die Bohrkosten sind in den letzten Jahren stark gestiegen – damit rechnet sich Erdwärme in den allermeisten Fällen nicht mehr.

  • Höchste Jahresarbeitszahl
  • Konstante Erdwärme als Quelle
  • Hohe Bohrkosten
  • Bohrgenehmigung erforderlich

Starke Kombination

Wärmepumpe + Photovoltaik – das passende Duo

Eine Wärmepumpe braucht Strom, eine Photovoltaikanlage produziert Strom – die beiden Systeme ergänzen sich fast perfekt. Im Frühjahr und Herbst, wenn die Heizung am meisten läuft, liefert die PV oft genug Energie für den Eigenverbrauch.

In vielen unserer Altbau-Projekte planen wir beides aus einer Hand – inklusive Batteriespeicher für die Nacht. Das macht Hausbesitzer ein gutes Stück unabhängiger von steigenden Strompreisen.

Vorteile der Kombination

  • Eigener Solarstrom heizt das Haus – ohne Umweg über den Versorger
  • Höherer Eigenverbrauch und damit kürzere Amortisationszeit
  • Mit Batteriespeicher auch nachts und an dunklen Tagen Eigenstrom
  • Planung und Umsetzung aus einer Hand – ein Ansprechpartner, alles aufeinander abgestimmt
  • Förderung für beide Komponenten kombinierbar

So läuft's ab

In drei Schritten zur Wärmepumpe im Altbau

Von der ersten Anfrage bis zur fertigen Anlage – klar, ehrlich und ohne Risiko für Sie.

1

Projekt anfragen

Über das Online-Formular unverbindlich Anfrage stellen – mit Angaben zu Haus, aktueller Heizung und Wünschen.

2

Persönliche Beratung vor Ort

Wir kommen vorbei, prüfen Heizkörper, Dämmung und technische Voraussetzungen. Sie erhalten eine ehrliche Einschätzung was möglich ist.

3

Schlüsselfertige Installation

Planung, Förderantrag (BEG/KfW), Einbau und Inbetriebnahme – alles aus einer Hand vom Vaillant Kompetenzpartner.

Häufige Fragen

Antworten auf die typischen Fragen

Altbau-Check Funktioniert eine Wärmepumpe mit meinen alten Heizkörpern?
Meistens ja. Moderne Wärmepumpen arbeiten auch bei höheren Vorlauftemperaturen, mit denen klassische Heizkörper bedient werden können. Wir prüfen jeden Heizkörper einzeln. Manchmal tauschen wir einzelne gegen größere Modelle – das ist deutlich günstiger als eine komplette neue Fußbodenheizung.
Dämmung Muss ich vorher dämmen?
Nein, das ist keine Voraussetzung. Eine bessere Dämmung verbessert die Effizienz der Wärmepumpe, ist aber keine Pflicht. Viele unserer Kunden haben zuerst die Heizung modernisiert und dann schrittweise gedämmt – das funktioniert auch.
Technik Wie laut ist eine Wärmepumpe?
Moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen arbeiten mit etwa 40–50 dB Schallpegel – vergleichbar mit einem ruhigen Gespräch. Durch gute Aufstellung, Entkopplung und optional eine Lärmschutzhaube bleibt die Immission im zulässigen Bereich – auch zum Nachbargrundstück hin.
Förderung Welche Förderung gibt es für Wärmepumpen im Altbau?
Es gibt die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Der Fördersatz hängt von Gebäudetyp, Sanierungsstand und weiteren Faktoren ab. Wir prüfen in der Beratung, welche Optionen für Ihr Haus infrage kommen, und begleiten Sie beim Antrag.
Luft vs. Sole Luft-Wasser oder Sole-Wärmepumpe – was ist besser für den Altbau?
In der Praxis heute fast immer Luft-Wasser. Sole-Wärmepumpen mit Erdsonde sind zwar technisch effizienter, aber die Bohrkosten haben sich in den letzten Jahren so stark verteuert, dass sich das in den allermeisten Fällen nicht mehr rechnet. Wir haben Sole-Wärmepumpen in der Vergangenheit umgesetzt – heute empfehlen wir fast ausnahmslos Luft-Wasser-Wärmepumpen.
Solar & Speicher Lohnt sich eine Solaranlage zur Wärmepumpe?
Ja, Wärmepumpe und Photovoltaik ergänzen sich sehr gut. Die PV-Anlage liefert den Strom, mit dem die Wärmepumpe heizt. Ein Batteriespeicher erhöht den Eigenverbrauch weiter. Über die Jahre rechnet sich diese Kombination spürbar.
Hybrid Was ist eine Hybridlösung?
Bei einer Hybridlösung kombinieren wir z.B. Fußbodenheizung in den Haupträumen mit den vorhandenen Heizkörpern in Bädern und Fluren. Oder Wärmepumpe + bestehende Gasheizung als Spitzenlastabsicherung. Das ist oft der wirtschaftlichste Weg im Altbau.
Wartung Was ist bei der Wartung zu beachten?
Wärmepumpensysteme verwenden Wasser, das verkalken kann. Eine professionelle Entkalkung und Wasserschutzanlage von Anfang an schützt Ihre Investition über 20+ Jahre. Wir bieten unseren Wartungskunden zudem einen verlässlichen Service durch unsere Servicetechniker.

Ihr Haus, Ihre Lösung

Wir schauen es uns an.

Kein Altbau ist wie der andere. Wir kommen vorbei, schauen uns Ihr Haus an und sagen Ihnen ehrlich, was möglich ist – und was nicht. Unverbindlich, persönlich, aus Remchingen.

Jetzt anrufen
Anfrage stellen